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Chevra

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Yadvashem memorialVon unseren Anfängen bis heute
 
Tröstet, tröstet mein Volk….
 
…dies ist nicht nur unser Motto, sondern auch G-ttes Berufung für uns und der Wunsch jeder Person, mit der wir in Seiner Arbeit stehen.
 
Das Wort „Chevra“ ist das hebräische Wort für eine Gesellschaft oder eine Gruppe von Freunden. G-tt hat uns als ein Netzwerk von Freunden zusammengerufen, um diese Aufgabe auszuführen. Wir stellen fest, dass wir ohne Seine Hilfe und die Freunde, die Er uns gegeben hat, dies nie erfüllen könnten. Unser Gebet ist, dass G-tt Ihre Herzen bewegt, Seinem Wunsch für Sein Volk nachzufolgen und dass Sie mit Mitgefühl erfüllt werden.
 
Länder, in denen Chevra wikt:
Polen, Israel, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Russland, Ukraine, Weißrussland, Lettland, Estland, Litauen, Moldawien, Georgien, Aserbaidschan, Abchasien, Armenien, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Sibirien und fernen Osten, Äthiopien…
 
 
Unsere Anfänge
 
Im Jahre 1984 begann dieses Netzwerk in Krakau in Polen mit einer kleinen Gruppe von jungen Studenten, dessen Herzenswunsch es war, älteren Juden ihrer Stadt zu helfen.
 
Warum jüdischen Menschen? Zu dieser Zeit öffnete sich die polnische Geschichte langsam der Realität des zweiten Weltkrieges und was dort wirklich geschah. In der Schule lehrte man uns, dass Millionen von Polen umkamen, später realisierten wir, dass auch Millionen von Juden während des Krieges umgebracht wurden. Die unglaubliche Anzahl der brutal ermordeten Juden traf uns im Herzen. Wir begannen die Überlebenden, die dauernd von den Erinnerungen an das Geschehene verfolgt wurden, zu trösten. Indem wir ihnen in praktischer Art und Weise halfen, wollten wir ihnen zeigen, dass G-tt sie nicht vergessen hat und dass es Menschen gibt, die sich ihrer annehmen.

JUDEN IM GEBIET DER SOWJETUNION
 
MemorialEine andere große Entdeckung für uns war, dass auf der anderen Seite unserer Landesgrenze, einige Hunderte Kilometer entfernt, immer noch Millionen von Juden (verglichen mit dem kleinen Rest, der in Polen übrigblieb) in der Sowjetunion lebten. Wir wollten diese Juden erreichen, doch zu jener Zeit war das Reisen in die Sowjetunion noch beschränkt. Die einzige Möglichkeit dorthin zu gelangen war, dass man sich einer offiziellen, organisierten Reise anschloss. Einige Männer unserer Gruppe reisten mit einer solchen Tour in das Sowjetgebiet und lernten dort unsere ersten jüdischen Freunde kennen.
 
Von ihnen bekamen wir Informationen aus erster Hand über die kläglichen Bedingungen, unter denen sie lebten. Zu dieser Zeit war es grundsätzlich unmöglich, die Sowjetunion zu verlassen. Anfänglich konnten wir durch die Umstände bedingt nur minimale Hilfe anbieten, doch nach dem Fall des Eisernen Vorhangs im Jahre 1989 wurde bedeutsame Unterstützung möglich. Zu jener Zeit sandten wir den ersten Transport mit humanitärer Hilfe in die Ukraine, wo die Güter im Keller eines Freundes gelagert wurden.
 
Von jenem Tag an begann sich ein Netzwerk, welches den Bedürfnissen und Nöten von Hunderten und Tausenden Juden in der ehemaligen Sowjetunion begegnete, zu entwickeln. Das Netzwerk bestand aus Mitarbeitenden, wichtigen Kontakten, Ausrüstung, Lagerräumen, Busse und Lastwagen. All dies war nötig, um die Leiden der Juden zu lindern.
 
 
HEUTIGE LEBENSBEDINGUNGEN
 
HouseDie dramatischen Veränderungen in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion vergrößern die Leiden der Juden und lässt sie die elementaren Notwendigkeiten des Lebens missen. Der größte Teil von ihnen lebt an der Armutsgrenze. Soziale Einrichtungen wurden eingeschränkt oder ganz gestrichen. Flüchtlinge, ältere Menschen, Pensionierte (inklusive Holocaust- und Ghettoüberlebende), Witwen und Waisenkinder sind besonders hart von den neuen sozialen Strukturen betroffen. Arbeiter wie auch Pensionierte werden oft Monate nicht ausbezahlt. Sie haben kein Geld und können sich nur alle zwei bis drei Tage eine warme Mahlzeit leisten. Besonders die Wintermonate sind schwierig und Tausende sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, damit sie überleben.
 Conditions
Der Gesundheitszustand der Menschen in der ehemaligen Sowjetunion verschlechtert sich zunehmend. Gesundheitszentren sind oft nur mit dem Nötigsten ausgerüstet. Den Opfern von Unfällen wie dasjenige von Tschernobyl kann zu wenig Beachtung geschenkt werden. Finanzielle Hilfe von sozialen Einrichtungen ist in der ehemaligen Sowjetunion minimal oder fehlt gänzlich.
 
Heute beinhalten die breitgefächerten Hilfsprogramme von Chevra regelmäßige Verteilung von Lebensmitteln, das Betreiben von Suppenküchen, Hilfe für Waisen, medizinische Hilfe und Behandlungen in Sanatorien für Holocaust- und Ghettoüberlebende. Chevra ist auch in kulturellen Aktivitäten involviert, mit dem Ziel ein besseres Verständnis und Anerkennung der jüdischen Kultur als auch das Wiederbeleben der jüdischen Traditionen zu fördern. Sie organisieren und sponsern Konzerte in Polen (in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der polnisch-israelischen Freunde) und in Ländern der ehemaligen Sowjetunion, hauptsächlich während der jüdischen Festtagen.
 
 
Gerechte unter den nationen
 
Chevra erinnert und ehrt die „Gerechten unter den Nationen“ (Männer und Frauen, welche ihr Leben riskierten, um das Leben von Juden während des Holocausts der Nazizeit zu retten). Diesen Menschen wird mit Lebensmittelpaketen, Essen in den Suppenküchen oder was auch immer sie benötigen geholfen.
 
Was als etwas mehr als ein kleiner Traum, einer klaren Vision von G-tt und einer kleinen Gruppe von hingegebenen Freiwilligen begann, wurde zu einer Quelle von praktischer Hilfe und Trost – nicht nur für Juden, sondern auch für viele Nationen.

 
 
 
 

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